Zum Inhalt springen

Afrika

Afrika ist etwas Besonderes! Exotische Tiere und Pflanzen, fremde Kulturen und atemberaubende Landschaften bilden eine beeindruckende Kulisse. Die afrikanische Wildnis zu entdecken oder eine Wanderung durch Afrikas Outback bieten Touristen ein unvergessliches Abenteuer.

Marokko - Viertausender des Hohen Atlas

Bergsteigen, Abtenteuer, Trekking & Wandern | Marokko | Afrika, Arabische Welt & Orient

Highlights der Reise

  • 10-tgiges Trekking im Hohen Atlas (5 - 9 Std. tglich)
  • Besteigung der 4.000er Jebel Iferouane, Timesguida, Ouanoukrim und Toubkal
  • Auf wenig begangenen Pfaden durch das Atlas-Gebirge wandern
  • Im smaragdgrnen Bergsee Lac d'Ifni eine erfrischende Runde schwimmen
  • Unter Walnussbumen mehr ber die Pflanzenwelt des Hohen Atlas erfahren
  • Gastfreundlichen Berberfamilien in den Bergdrfern begegnen
  • Mit Stuck und bunten Mosaiken verzierte Innenhfe in Marrakech bestaunen

Reisebeschreibung

Wir wandern auf wenig begangenen Pfaden durch terrakottafarbene Berberdrfer und begegnen Nomaden und ihren Schafherden auf den Hochweiden. Der Blick auf den ersten Viertausender erffnet sich, der einsame Jebel Iferouane hat es mit 4.001 m gerade so in die Reihe der Viertausender geschafft. Wie ein smaragdfarbenes Juwel ruht der Ifni-See inmitten der wilden Gebirgskulisse und ldt zu einem erfrischenden Bad nach der Wanderung ein. Bis wir zum krnenden Abschluss den Toubkal-Nationalpark erreichen, sind wir bereits gut akklimatisiert. Nun knnen wir den Toubkal (4.167 m), sowie den Ouanoukrim mit seinem Doppelgipfel Timesguida (4.089 m) und Ras Ouanoukrim (4.070 m) besteigen. Es besteht die Mglichkeit bis zu vier 4.000er in Angriff zu nehmen. Zwischen Gipfel und Alternativroute knnen wir jeweils kurzfristig nach Lust und Laune whlen. Schon die Trekkingroute ohne diese Gipfel bietet Landschaftsgenieern eine lohnende Durchquerung des Hohen Atlas. Nach ausgefllten Wandertagen genieen wir schne Lagerpltze inmitten der Natur des Hohen Atlas und die kulinarischen Zauberknste unseres Trekking-Kochs. Nach unserem 10-tgigen Trekking ist das bunte Treiben der Knigsstadt Marrakech ein eindrucksvoller Kontrast zur Abgeschiedenheit der Bergwelt. Wir schlendern durch die verwinkelte Medina der rosaroten Stadt, bevor wir die Reise am Abend bei marokkanischer Kche in einem ehemaligen Palast feierlich ausklingen lassen.

Tagesbeschreibung

Anreise

Dauer: 1 Tag

Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Bei Ankunft werden wir erwartet von unserem marokkanischem Bergfhrer und Busfahrer. Auf der gut ausgebauten Autobahn fahren wir nach Marrakech. Wir wohnen in einem charmanten Riad-Hotel im Herzen der Altstadt von Marrakech.

Weitere Beschreibungen

Besichtigung von Marrakech und Fahrt zum Startpunkt des Trekkings

Dauer: 1 Tag

Morgens knnen wir ausschlafen nach der spten Ankunft gestern. Nach einem spten Frhstck besichtigen wir zu Fu die Medina von Marrakech, die von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. Das 77 m hohe Minarett der Koutoubia-Moschee gilt als Wahrzeichen der Stadt. Vom alten Stadttor Bab Agnaou ausgehend, besuchen wir die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Grber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werksttten und Kunsthandwerkslden fhren zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfliesen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der ber 400 Jahre alten Koranschule. Im groen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Auf eigene Kosten knnen wir in einem stilvollen, marokkanischen Restaurant in der Medina zu Mittag essen. Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus ins Atlas-Gebirge. Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir das Dorf Arba Tighedouine (ca. 800 m). Wir fahren auf einer neu asphaltierten Strae ins Zat-Tal hinein und erreichen unser erstes Camp auf 1.150 m Hhe bei Azgour, wo wir unsere Begleitmannschaft, d.h. die Mulitreiber mit ihren Mulis und unseren Koch treffen.

Weites Yagour-Plateau  das Land der Schfer

Dauer: 1 Tag

Heute beginnen wir unser 10-tgiges Trekking. Nach dem Frhstck wandern wir los und verlassen das Zat-Tal kurz vor dem Dorf Ait Stimane. Mediterran anmutende Pflanzen wie Steineichen, aber auch Bergpalmen wachsen an den Hngen, auf denen wir bergauf gehen. Nach 3,5 Stunden prgt rote Erde sowohl die Umgebung als auch die kubischen Flachbauten des Dorfes Ouarzast (2.000 m), das den Beginn des weitlufigen Yagour-Plateaus markiert. Wir wandern ber die Sommerweiden der Hirten, die hier in einfachen Steinhuschen leben. Im Frhsommer strahlt die Hochebene saftig-grn, im Sptsommer leuchten die Grser goldgelb vor den Bergen. Prhistorische Felsgravuren zeugen von einer sehr frhen Besiedlung: Spiralen und geometrische Muster knnten kultische Bedeutung gehabt haben. Wir steigen am Rand des Plateaus ein kleines Stck ab und erreichen unseren Lagerplatz (2.195 m) an einem kleinen Wasserlauf. Wer die Gegend noch etwas erkunden mchte, kann weiter abwrts kleine Wasserflle entdecken.

Zwischen Bergpalmen zum Ourika-Tal

Dauer: 1 Tag

Wenn wir heute Morgen dem Tal folgen, wandern wir oberhalb einer tief eingeschnittenen Schlucht. Frhmorgens knnen wir sehen, wie die Schfer die Tiere ber Nacht in den bizarren Schluchtwnden in scheinbar unerreichbaren und durch Steine befestigten Nischen schtzen. Erst bei Tagesanbruch und wenn kein Schakal mehr zu befrchten ist, werden die Schafe und Ziegen wieder auf die Weiden gefhrt. Nach etwa einer Stunde erreichen wir den Pass Tizi nIgrane (2.000 m), von dem aus ein teils steiler Abstieg durch von Bergpalmen ppig bewachsene Hnge folgt. Die hiesige Palmenart wird nicht sehr hoch und bildet schne, fcherartige Bltter! Wir steigen bis ins Tal ab und berqueren bei einer Hngebrcke den Bach des Ourika-Tals. Der ber eine Strae erreichbare Ort Setti Fatima ist ein beliebtes Ausflugs- und Pilgerziel. Wir folgen dem Tal noch eine halbe Stunde weiter bis zu unserem Campingplatz bei Walnussbumen, am Eingang der Ait Boulmane-Schluchten (1.480 m).

Granitkugeln, Wasserpltschern und Terrassendrfer

Dauer: 1 Tag

Schon in der Morgendmmerung starten wir. Ausgerstet mit Stirnlampen und Wassersandalen oder Turnschuhen wandern wir im erst breiten Bachbett, das dann zu einer immer engeren Schlucht wird. Zwischen unzhligen alten Walnussbumen pltschert der Bach und wir queren ihn des fteren zwischen groen Granitfelsen. Mit etwas Glck knnen wir in dem idyllischen Tal die hier lebenden Berberaffen entdecken. Sie sind eher scheu, knnen aber in greren Familien auftreten. Wir steigen wieder in unsere Bergschuhe und wandern aus dem Tal hinaus eine Stunde bergauf bis Tamatert (1.900 m). Riesige, mehrere Hundert Jahre alte und sehr gepflegte Terrassenfelder umgeben die Lehmhuser des Dorfes. Der heutige Tag ist sehr intensiv und beschert uns vielfltige Eindrcke! Wir berqueren Bergpsse, rasten in einem groen, paradiesisch von Wasserlufen durchzogenen Wald aus Walnussbumen und steigen zwischen knorrigen, alten Wacholderbumen einen Serpentinenweg hinauf. Vom Tizi nAmanal (2.400 m) genieen wir den Rundblick in die abgelegene Bergwelt. Wir erahnen, was diese Lage fr das tief unter uns liegende, von grnen Terrassenfeldern umgebene Dorf Amanzal bedeutet. Sehr einsam, fern jeglicher Straen gelegen, hat es weder Strom noch Telefonanschluss. Wir begegnen Berberfamilien bei der Feldarbeit und werden neugierig betrachtet  Besucher sind eine willkommene Abwechslung. Immer einsamer wird es, wenn wir dem schnen Bachlauf stetig bergauf folgen. Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir unseren Lagerplatz bei Granitfelsen (2.550 m), am Fu des Tizi nBoukchouch.

Gebirgspsse und Fernblick

Dauer: 1 Tag

Eine knappe Stunde steigen wir morgens bergauf bis zum Pass Tizi nBoukchoud (2.976 m) und nach einem kleinen Zwischenabstieg zum zweiten Pass Tizi nTaroutourte (3.080 m). Belohnt werden wir fr unsere Mhe mit einer fantastischen Aussicht in die umliegende Bergwelt des zentralen Hohen Atlas. Von diesem Pass aus ist der Toubkal (4.167 m) sehr schn und deutlich zu sehen. Der Jebel Iferouane zeigt sich leider noch nicht, da er noch durch davor stehende groe Berge verdeckt wird.Durch eine sehr karge Landschaft steigen wir auf einem Gerllpfad in stndigem Zickzack bergab. Mittags erreichen wir eine Gegend mit mehr Grn, unser Wanderweg fhrt durch kleine Drfer, Terrassenfelder und die Weiden der Schfer. Einziges Transportmittel in dieser Region sind Esel oder Mulis. Wer seine Familie im Nachbardorf besuchen mchte, geht zu Fu oder reitet. Jeder Besuch eines Marktes bedeutet fr die Menschen in diesem Teil des Hohen Atlas eine lngere Reise. Je nach Bedingungen werden wir heute noch ein Stck bergauf steigen. Das geplante Camp auf etwa 2.900 m Hhe ist zwar klein und etwas staubig, aber im Hinblick auf die morgige, lange Etappe geeignet, um bereits heute etwas an Hhe zu gewinnen.

Jebel Iferouane (4.001 m)  einsamer Viertausender

Dauer: 1 Tag

Wir beginnen sehr frh mit dem Aufstieg zu unserem ersten Viertausender. Im Morgenlicht erreichen wir den Pass Tizi Tougrou Oudad (3.260 m). Kissenfrmige Pflanzen und viele kleinwchsige Disteln haben hier Fu gefasst. Der folgende, teils weglose Aufstieg fhrt meist ber Blockgestein und ist daher gut zu gehen. Kleinere Vorgipfel liegen am Weg, bis wir schlielich nach etwa 4 Stunden den Jebel Iferouane erreichen. Er ist der Hauptgipfel des unter uns liegenden Massivs des Adrar nDern. Wir haben einen groartigen Rundumblick, der bis zum Toubkal-Massiv und zum Sdlichen Atlas mit dem Siroua-Massiv reicht. Beim Abstieg verlieren wir schnell an Hhe, da teilweise ein lustiges Gleiten ber einen Hang voll kleinster Gerllsteinchen mglich ist. Wir wandern durch eine karge Mondlandschaft mit kunterbunten Berghngen, deren Farben zwischen Orange, Lila, Feuerrot und Ocker wechseln, als htte ein Tpferofen lauter gebrannte Steinchen mit verschiedenfarbigen Glasuren ausgeworfen. Nach einer Mittagsrast  heute gibt es ein Picknick  wandern wir durch ein Tal bergab. Mannshohe Disteln mit violetten Blten sumen das Bachbett. Nach etwa 3 Stunden Gehzeit vom Gipfel aus erreichen wir unser Lager (2.950 m) bei einer Wiese mit einem Bchlein. Fr den Rest des Nachmittags knnen wir uns erholen. (Hinweis: Fr diejenigen, die heute nicht auf den Gipfel wollen, sondern lieber mit den Mulitreibern den direkten Weg zum Camp nehmen mchten, betrgt die Gehzeit etwa 4 Stunden).

Grne Tler in wstenhafter Landschaft

Dauer: 1 Tag

Von unserem Lager gehen wir morgens etwa 30 Minuten bergauf zum Aourai-Pass (3.050 m). Danach wandern wir ber eher karge, kuppelfrmige Berge in leichtem Auf und Ab weiter. Der eher steinige Boden ist mit Bltenpflanzen berst, die sich den ariden klimatischen Bedingungen angepasst haben. Wie kleine Polsterkissen wachsen die unscheinbaren Pflanzen und tragen selbst im Sptsommer noch viele, kleine Blten oder sternfrmige Distelblten. Beim Wandern schweift der Blick ber die weite, wstenartige Landschaft hinunter in die Tler, durch die sich, wie ein grnes Band, die Terrassengrten der Drfer ziehen. Nach etwa 4 Stunden erreichen wir das kleine Dorf Amsouzart (1.740 m). Wir bernachten in einer Gte d'etape, ein einfaches Gstehaus mit Mehrbettzimmern. Nachmittags knnen wir uns im Dorf-Caf bei einem herrlichen Kaffee oder frisch gepressten Orangensaft erholen.

Zum Hochgebirgssee Lac dIfni

Dauer: 1 Tag

Heute wandern wir durch verschiedene Drfer, sehen schne, kleine Moscheen, Lehmbauhuser und vom grnen Hang herunterpltschernde Wasserflle (nur im Frhjahr). Dann wird das Gelnde immer steiniger. Wir wandern bergauf zu einem 2.400 m hohen Pass und befinden uns bereits in der sehr weitlufigen Schutzzone des Toubkal National Parks. Vom Pass aus erblicken wir schon den smaragdgrnen Lac dIfni, der in eine bizarre Hochgebirgsszenerie eingebettet ist. Unser Weg fhrt uns um sein Ufer herum bis zu unserem Zeltlager (2.300 m) direkt am See. Am Nachmittag knnen wir uns erholen und die wechselnden Lichtstimmungen inmitten schnster Natur genieen.

Ins Herzstck des Toubkal National Parks

Dauer: 1 Tag

Bei beginnender Morgendmmerung machen wir uns auf den Weg weg vom See und aufwrts durch die Ouanoums-Schlucht bis zum Pass Tizi nOuanoums (3.684 m), den wir nach etwa fnf Stunden erreichen. Nun haben wir eine fantastische Aussicht auf das zurckliegende Trekkinggebiet sowie auf den Ifni-See einerseits und die Viertausender der Toubkal-Region andererseits. Insgesamt gibt es im Hohen Atlas neun Viertausender. Auf einem steilen Serpentinenweg steigen wir ab und erreichen das Hochtal, das uns schlielich zum Toubkal Base Camp (3.200 m) fhrt. Wir zelten zwei Nchte unweit der Neltner-Htte. Diese ist zwar sehr spartanisch und oft berfllt, aber wir haben die Mglichkeit, die dortigen Sanitranlagen zu nutzen und hei zu duschen.

Besteigung des Toubkal (4.167 m)

Dauer: 1 Tag

Sehr frh am Morgen beginnt der Aufstieg zu unserem zweiten Viertausender, dem hchsten Berg Nordafrikas, Jebel Toubkal. Obwohl die Besteigung technisch keine besonderen Schwierigkeiten aufweist, bentigen wir vor allem Ausdauer und Trittsichereit. Im Frhsommer knnen vereinzelt noch Schneefelder liegen, die aber in der Regel gut zu begehen sind (im Juni ggf. Grdeln mitnehmen!). Der Lohn fr unsere Mhe ist die Aussicht auf das gesamte Toubkal- und das Siroua-Massiv. An klaren Tagen reicht der Blick sogar bis Marrakech. Zu einem spten Mittagessen sind wir wieder am Toubkal Base Camp und werden von unserem Trekkingkoch verwhnt. Der Nachmittag dient der Erholung.

Dritter Viertausender Timesguida nOuanakrim und Abstieg nach Aremd

Dauer: 1 Tag

Heute gibt es mehrere Optionen  je nach Wunsch und Gipfelambition! Fr Wanderer mit sehr guter Kondition und sehr gutem Durchhaltevermgen ist das volle folgende Programm (A+B+C) machbar. Sie knnen sich vormittags alternativ auch ausruhen und nur den Abstieg (C) whlen, oder die Kombination aus A+C planen. (A) Noch bei Dunkelheit oder im ersten Morgenlicht steigen wir talaufwrts und erreichen nach etwa 1,5 bis 2 Stunden den Pass Tizi nOugane (3.735 m). Von dort bietet sich eine gute Aussicht auf beide Seiten der Tler und vor allem in die sdlichen Bergregionen sowie in Richtung Siroua-Massiv. --> Wer nur bis hierher mitgehen mchte, kann vom Pass aus den Weg zurck zum Camp whlen (dann betrgt die Gehzeit Camp  Pass Tizi nOuganae - Camp ca. 3,5 Stunden hin und zurck). (B) Zwischen verschiedenfrmigen, bizarren Felsspitzen gehen wir hinauf. Der Berg flacht dann etwas ab, seine Form erinnert an eine groe Kuppel. Der Boden ist komplett mit blulich-metallisch glnzendem Gestein berst (hnlich dem Wstenlack)  eine Reaktion auf die stndige, intensive Sonneneinstrahlung. Der Gipfel des Timesguida nOuanakrim (4.088 m) wird wenig begangen, da er nur" ein Viertausender in der Nachbarschaft des viel berhmteren Toubkal ist. Wir finden aber, dass gerade dieser Gipfel wegen der Einsamkeit, der abwechslungsreichen Route und wegen des herrlichen Fernblicks sehr reizvoll ist. Fr die Gipfelbesteigung ist erst ein steiler Aufstieg durch Blockgestein und etwas Gerll zu bewltigen. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, es gilt jedoch, trittsicher zu sein, ab und zu etwas zu kraxeln und die Hnde am Fels mal zu Hilfe zu nehmen. --> Wer den Gipfel besteigt, kann vom Camp bis zum Gipfel und zurck mit ca. 5,5 Stunden reiner Gehzeit rechnen. Hhendifferenz Camp - Gipfel und zurck im Auf- bzw. Abstieg 900 m. Zurck im Camp, werden wir von unserem Koch bereits mit einem warmen, strkenden Mittagessen erwartet. Wir ruhen uns etwas aus und sind bald wieder fit fr den vor uns liegenden Abstieg. (C) Wir verlassen das Toubkal Base Camp und wandern auf einem sehr gut begehbaren, meist breiten Weg das Tal hinunter. Heute Nachmittag bewltigen wir zwar eine Hhendifferenz von 1.280 m bis Aremd, jedoch geht es stetig und gemigt auf gutem Weg bergab. Die Aussicht auf die heutige Unterkunft in einem Berberhaus mit heier Dusche und einer sehr schnen Terrasse lohnt die Anstrengung. --> Gehzeit fr Abstieg ab Camp bis Aremd ca. 4 Stunden, Hhendifferenz vom Camp bis Aremd im Abstieg 1.280 m. Gehzeit ab Camp fr Variante A+B+C 9 - 10 Stunden, Hhendifferenz im Aufstieg 900 m, im Abstieg 2.200 m.

Rckkehr nach Marrakech

Dauer: 1 Tag

Nur noch eine knappe Stunde wandern wir leicht bergab bis zum Ort Imlil, dem Bergsteiger-Mekka Marokkos. Hier steigen wir in unseren Kleinbus, der uns in knapp 2 Stunden zurck nach Marrakech bringt. Nachmittags knnen wir in der Medina die Gassen der weitlufigen, berdachten Souks, des grten Marktes von Marokko, in Eigenregie durchstreifen und in das bunte Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, eintauchen. Hier erwarten uns Gaukler, Schlangenbeschwrer und Mrchenerzhler. Die Atmosphre und das Geschehen sind einzigartig auf der Welt und wurden von der UNESCO zum oralen Weltkulturerbe erklrt. Am Abend treffen wir uns in der Medina und werden in einem stilvollen Restaurant speisen.

Flug nach Frankfurt

Dauer: 1 Tag

Frhmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech ber Casablanca zurck nach Frankfurt. Am spten Nachmittag Ankunft in Deutschland.

Weitere Informationen

Wichtige Hinweise

Selbstverstndlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner, smtliche Programmpunkte durchzufhren. Sollte es witterungsbedingt, aus organisatorischen oder sonstigen Grnden notwendige Abweichungen von der Ausschreibung geben, bitten wir um Ihr Verstndnis.

Einreisebestimmungen

Einreise Marokko Staatsbrger des Landes Deutschland bentigen fr die Einreise einen gltigen Reisepass, vorlufigen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Pass muss noch mindestens 180 Tage bei Einreise gltig sein. Kinder bentigen einen eigenen Reisepass oder Kinderreisepass. Der Eintrag im Reisepass der Eltern oder der Kinderausweis nach altem Muster wird nicht mehr anerkannt. Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenstnden auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse. Botschaften und Generalkonsulate geben rechtsverbindliche Ausknfte. Einreisebestimmungen knnen sich kurzfristig ndern oder im Einzelfall abweichend behandelt werden. Fr Aufenthalte bis zu 90 Tagen wird kein Visum bentigt. Tipp: Kopieren Sie vor Abreise Ihren Reisepass / Personalausweis und Ihr Flugticket. Im Verlustfall erleichtert dies die Neubeschaffung. Bewahren Sie die Kopien getrennt von den Originaldokumenten und Ihren Wertgegenstnden auf. Oder: Schicken Sie sich Kopien Ihrer wichtigsten Dokumente als pdf-Datei an die eigene Mailadresse.

Impfungen & Gesundheitsvorsorge

Impfungen und Gesundheitsvorsorge Marokko Fr die Einreise aus Europa besteht zurzeit keine Impfpflicht. Neben den in Deutschland empfohlenen Impfungen, knnen laut Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie dem Centrum fr Reisemedizin (www.crm.de) weitere Impfungen sinnvoll sein. Dazu gehren ggf. Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A/B und Polio. Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit. Eine individuelle medizinische Beratung wird empfohlen. Informationen zum Thema Gesundheit auf Reisen finden Sie auch unter hauser-exkursionen.de/reiseinfos/gesundheit Eine Bitte: Stellen Sie sich eine Reiseapotheke zusammen, die Ihren individuellen Bedrfnissen angepasst ist. Denken Sie an Arzneimittel gegen Durchfallerkrankungen, Schmerzen und Erkltungskrankheiten sowie Verbandsmaterial und Pflaster. Ihre Reiseleiterin oder Ihr Reiseleiter fhrt eine Reiseapotheke mit, der Inhalt ist jedoch nur fr Notflle gedacht.

Leistungen

Inklusivleistungen
  • Hauser-Reiseleitung ab/bis Deutschland (bei 8 - 15 Teilnehmern)
  • Lokale Hauser-Reiseleitung ab Casablanca, bis Marrakech (4 - 7 Teilnehmer)
  • Zustzlicher Marokkanischer Bergfhrer (ab 8 Teilnehmern, bei Reiseleitung ab/bis Deutschland
  • Flug mit Royal Air Maroc ab/bis Frankfurt nach Casablanca, zurck ab Marrakech
  • Derzeitige Flughafensteuer, Abflugsteuer und Sicherheitsgebhren
  • Rail&Fly-Fahrkarte ab/bis deutsche Grenze
  • bernachtung 2 x im Riad, 2 x in einfachen Gstehusern (mit Mehrbettzimmer und Gemeinschaftsbad) und 9 x im Zelt
  • 13 x Frhstck, 10 x Mittagessen, 12 x Abendessen
  • Eintrittsgelder lt. Programm
  • Gepcktransport
  • Reisekrankenschutz inkl. Such-, Rettungs- und Bergungskosten und Krankenrcktransport sowie 24 Std. Notrufservice
Wunschleistungen
  • Einzelzimmerzuschlag (inkl. Einzelzeltzuschlag umfasst 11 Nchte) 80,00 0,00
Nicht enthaltene Leistungen
  • Trinkgelder (ca.  100,- bis  130,- )
  • Ausgaben persnlicher Art
  • Getrnke
  • Evtl. neu erhobene Zuschlge der Fluggesellschaften

Anforderungen

Charakter der Tour und Anforderungen

Profil: Diese 14-tgige Reise beinhaltet ein 10-tgiges Trekking mit berschreitung des Hohen Atlas. Drei Viertausender knnen bestiegen werden, darunter der hchste Berg Nordafrikas - Jebel Toubkal (4.167 m). Anforderung: Whrend des Trekkings wandern Sie an den meisten Tagen zwischen 5 und 7 Stunden reiner Gehzeit, einmal etwa 9 Stunden. An Tag 12 sind es inklusive Gipfel etwa 9-10 Stunden, gut auf den langen Tag verteilt und mit einer ausgiebigen Mittagspause. Sie haben jedoch auch die Mglichkeit zu whlen und knnen an Tag 12 einen Teil des Programms auslassen (siehe Tagesbeschreibung). Im Auf- oder Abstieg sind an mehreren Trekkingtagen um die 1.000 Hhenmeter zu bewltigen. Am 12. Tag sind Hhendifferenzen bis zu 1.500 m zu berwinden. Wir bitten Sie, das Programm des 12. Tages genau zu lesen und uns bei Fragen zu kontaktieren. Das Trekking ist von gebten Wanderern mit guter Kondition, Ausdauer und Trittsicherheit zu bewltigen. Die Routenfhrung und Etappeneinteilung ermglicht eine optimale Akklimatisierung als Vorbereitung fr die Gipfeltage. Die Gipfelbesteigungen erfordern in erster Linie sehr gute Kondition. Sicherungstechnik ist nicht notwendig, da man selbst in den oberen Bereichen unter Zuhilfenahme der Hnde und mit kleinen Kraxeleien auskommt. Lediglich die Besteigung des Ouanakrim erfordert Schwindelfreiheit. Jeder der drei Viertausender kann ggf. ausgelassen werden und jeder Teilnehmer kann vor Ort entscheiden, ob er mit den Mulitreibern die krzere Strecke geht oder aber einen Gipfel auslsst. Whrend der 9 Trekkingtage tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen fr unterwegs (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrstung, Trinkflasche etc.). Ihr Hauptgepck wird von Mulis transportiert. Die Begleitmannschaft sorgt fr Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Die Mulitreiber kmmern sich um die Tiere und den Lastentransport. Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte). Teamgeist trgt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei. Hhe: Aufgrund des Aufenthalts in Hhenlagen ber 2.500 m besteht die Mglichkeit der Hhenkrankheit (AMS). Symptome reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu bedrohlichen Hirn- oder Lungendemen. Um die Gefahr zu verringern, ist der Reiseverlauf so konzipiert, dass zu Beginn der Reise die Mglichkeit zur Anpassung gegeben ist und der Krper sich an die vernderten Verhltnisse gewhnen kann. Dazu gehrt langsames und stetiges Gehen sowie die Aufnahme von ausreichend Flssigkeit. Dennoch bleibt eine Belastung fr den Krper und wir bitten Sie vor Abreise Ihren Hausarzt zu konsultieren. Auerdem bietet Hypoxicum, das Institut fr Hhentraining in Mnchen, die Mglichkeit, sich schonend und punktgenau auf den Aufenthalt in der Hhe vorzubereiten. Der dort offerierte Hhenvertrglichkeitstest gibt Aufschluss darber, wie Ihr Krper auf Hhenluft reagiert und dient als Grundlage fr einen individuell zugeschnittenen Trainingsplan. Kontakt und Information: Institut fr Hhentraining  Hypoxicum Mnchen, Inhaber Flavio Mannhardt, Spiegelstr. 9 , 81241 Mnchen, Tel.: 089 551 356 20, E-Mail: info@hypoxicum.de, Website: www.hypoxicum.de Weitere Informationen finden Sie unter www.hauser-exkursionen.de/reiseinfos/hoehe-auf-reisen. Unterbringung: Beim Trekking nchtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt) und zweimal in den sogenannten Gite dEtapes, einfachen Unterknften in Berberhhusern (Matratzenlager mit DU/WC). Die Speisen werden beim Camping auf Matten, auf dem Boden sitzend, eingenommen. Ein stabiles Messezelt im Nomadenstil sowie ein Toilettenzelt stehen zur Verfgung. An vielen Lagerpltzen besteht die Mglichkeit, sich unterhalb der Trinkwasser-Entnahmestelle im Bach- oder Flusswasser zu waschen. In Marrakech wohnen Sie in einem traditionellen Riad-Hotel in der Altstadt. Bitte achten Sie darauf, dass Sie fr die Trekkingnchte immer das gleiche Zelt haben (evtl. mit einer Schnur markieren). Bitte gehen Sie beim Gebrauch mit den Zelten sorgsam um und beachten Sie die Anweisungen und Hinweise Ihrer Reiseleitung und des rtlichen Fhrers zum Auf- und Abbau, um Beschdigungen der Zelte (Stangen, Schlaufen, Reiverschlsse, Planen) zu vermeiden. Auch wenn die Begleitmannschaft, vor allem die Kameltreiber, je nach Etappe die Zelte bereits aufgebaut haben, wenn Sie am Lager ankommen, mchten wir Sie darauf hinweisen, dass sie eigentlich nur fr ihre Tiere und den Lastentransport zustndig sind. Bitte haben Sie auch Verstndnis, wenn wir bei diesen Touren keine Campingsthle und Campingtische mitnehmen; das ist im Orient unblich und wre ein erheblicher Mehraufwand bezglich Gepck/Tragtiere. Verpflegung: An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor. Morgens gibt es Brot, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee. Auerdem wird morgens des fteren Msli oder Porridge gereicht. Whrend der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur oder der Koch bereitet, je nach Etappe, eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Kse, Thunfisch o. . zu. Abends gibt es eine warme Suppe und ein Hauptgericht, z. B. das Nationalgericht Tajine oder Couscous, ab und zu auch Nudeln mit Beilagen, Gemse o. . Zum Abschluss gibt es Obst oder einen Nachtisch und danach den traditionellen Pfefferminztee. Auf die Bedrfnisse von Vegetariern kann der Koch bedingt eingehen; wir bitten Sie, uns ggf. zu informieren. Mineralwasser und andere persnliche Getrnke sind nicht im Preis eingeschlossen. Getrnke fr die gesamte Gruppe lassen sich bequem und rasch aus einer gemeinsamen Gruppenkasse bezahlen. Leitungswasser in Hotels darf keinesfalls getrunken werden. Mineralwasser in Plastikflaschen ist in den Stdten unterwegs berall erhltlich. Vor Beginn des Trekkings kann die Gruppe eine begrenzte Menge Trinkwasser in Plastikflaschen einkaufen und auf das Trekking mitnehmen. Da unterwegs nichts mehr eingekauft werden kann, muss dann auf Brunnenwasser zurckgegriffen werden, das Sie unbedingt mit Micropur (am besten Mircopur Classic in Tablettenform) behandeln mssen. Da die Verpflegung grtenteils von Lasttieren getragen wird und die Kapazitten daher sehr begrenzt sind, kann nicht fr die ganze Dauer des Trekkings abgepacktes Wasser mitgenommen werden. Des Weiteren schonen Sie die Umwelt, indem Sie auf Brunnen- oder Quellwasser zurckgreifen. Transport: Die Kleinbusse in Marokko sind enger bestuhlt als in Europa und daher etwas unbequemer. Bitte bedenken Sie auch, dass viele Straen in Marokko schlechter sind als bei uns. Fr einige Strecken und Abschnitte mit Pisten werden Allradfahrzeuge (Jeeps) eingesetzt, in denen bis zu 8 Personen inklusive Fahrer Platz haben. Mithilfe: Wir bitten Sie, aktiv und kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte). Teamgeist trgt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.

Eckdaten

Thema
Bergsteigen, Abtenteuer, Trekking & Wandern
Land
Marokko
Region
Afrika, Arabische Welt & Orient
Reisetage
14
Teilnehmerzahl
4 - 15
Schwierigkeit

Reisetermine und Preise

Von/Bis Preis Verfügbarkeit
30.05.2020 - 12.06.2020 1.495,00 EUR Buchbar
21.06.2020 - 04.07.2020 1.435,00 EUR Buchbar , Durchführung garantiert
01.08.2020 - 14.08.2020 1.495,00 EUR Buchbar
23.08.2020 - 05.09.2020 1.495,00 EUR Buchbar
20.09.2020 - 03.10.2020 1.495,00 EUR Buchbar , Durchführung garantiert